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Unsere tiefste angst – von Marianne Williamson

Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir unzulänglich sind. Unsere tiefste Angst ist, dass wir grenzenlos machtvoll sind.

Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, das uns erschreckt. Wir fragen uns, wer bin ich denn um brillant, wunderschön, talentiert und fantastisch zu sein? Aber wer bist du, um dies
nicht zu sein? Da ist nichts Erleuchtendes am Schrumpfen, wir sind geboren, um die Herrlichkeit Gottes in uns zu manifestieren.

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Wer oder Was und wo ist gott?

Gott schläft im Stein,
Gott atmet in der Pflanze,
gott empfindet im Tier,
Gott denkt im Menschen,
Gott erfährt sich selbst im Heiligen.

Rumi

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Mit Gott zu Mittag gegessen

Es war einmal ein kleiner Junge, der unbedingt Gott treffen wollte. Er war sich darüber bewusst, dass der Weg zu dem Ort, an dem Gott lebte, ein sehr langer war. Also packte er sich einen Rucksack voll mit einigen Coladosen und mehreren Schokoladenriegeln und machte sich auf die Reise.

Er lief eine ganze Weile und kam in einen kleinen Park. Dort sah er eine alte Frau, die auf einer Bank saß und den Tauben zuschaute, die vor ihr nach Futter auf dem Boden suchten.

Der kleine Junge setzte sich zu der Frau auf die Bank und öffnete seinen Rucksack. Er wollte sich gerade eine Cola herausholen, als er den hungrigen Blick der alten Frau sah. Also griff er zu einem Schokoriegel und reichte ihn der Frau.

Dankbar nahm sie die Süßigkeit und lächelte ihn an. Und es war ein wundervolles Lächeln! Der kleine Junge wollte dieses Lächeln noch einmal sehen und bot ihr auch eine Cola an.

Und sie nahm die Cola und lächelte wieder – noch strahlender als zuvor. Der kleine Junge war selig.

Die beiden saßen den ganzen Nachmittag lang auf der Bank im Park, aßen Schokoriegel und tranken Cola – aber sprachen kein Wort.

Als es dunkel wurde, spürte der Junge, wie müde er war und er beschloss, zurück nach Hause zu gehen. Nach einigen Schritten hielt er inne und drehte sich um. Er ging zurück zu der Frau und umarmte sie.

Die alte Frau schenkte ihm dafür ihr allerschönstes Lächeln.

Zu Hause sah seine Mutter die Freude auf seinem Gesicht und fragte: „Was hast du denn heute Schönes gemacht, dass du so fröhlich aussiehst?“

Und der kleine Junge antwortete: „Ich habe mit Gott zu Mittag gegessen – und sie hat ein wundervolles Lächeln!“

Auch die alte Frau war nach Hause gegangen, wo ihr Sohn schon auf sie wartete. Auch er fragte sie, warum sie so fröhlich aussah.

Und sie antwortete: „Ich habe mit Gott zu Mittag gegessen – und er ist viel jünger, als ich gedacht habe.“

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Veränderung (Renate Windisch)

Die Angst
„Ich genüge nicht“
hindert uns zu wagen.

Der Filter
„Ich weiß es schon“
hindert uns zu sehen.

Die Vermutung
„Du willst ja nicht“
behindert uns zu bitten.

Die Floskel
„Das war schon immer so“
hindert uns zu hören.

Das Vorurteil
„So bist du eben“
hindert uns, aufs neue zu beginnen.

Die Überzeugung
„Das geht doch nicht“
hindert uns zu experimentieren.

 

Die Sehnsucht, der Mut zu werden, was sein kann,
fordert uns auf, trotz allem.

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Das eine Wort – vom Wollen und werden

Das eine wort ist mächtig,
sprichs einer leis und still,
die Sterne reists vom Himmel,
das eine Wort
Ich will!