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Nicht nennbar, kein jemand, kein etwas.

Herrschaft der narren – Blöd-Maschinen: Fabrikation der Stupidität

Über eine Interpretation des Buches „Blöd-Maschinen: Die Fabrikation der Stupidität“ (Georg Seeßlen, Markus Metz)

bei „Glanz und Elend – Magazin für Literatur und Zeitkritik“

einige Zitate daraus, die direkt an den Zeitgeist anknüpfen und durchaus Potential haben, ohne dass ich das buch bereits gelesen hätte:

 

„Kritik in solch selbstreferentiellen Systemen scheint sinnlos, denn auf dem Narrenschiff der Datenströme und binären Codes definiert die Orakelmaschine der Ökonomie selbst, was kritisch ist und was nicht. Der Kapitalismus kann, wie Joseph Vogl in »Das Gespenst des Kapitals« schreibt, »Aufruhr und Anarchie als vitalen Ausdruck ihres eigenen Systems absorbieren.« Kapitalismus als konsequente Selbstoptimierung: Das System »reformiert sich im Widerstand, inkludiert seine Opposition, integriert die spontane Aktion und perfektioniert sich … als eigentliches Kreativitätsreservat.«“

Satirisch ausgedrückt ließe sich ein Buch „die bösen Machenschaften von Facebook“ vielleicht exzellent verkaufen, brächte Verlag und Autor jede Menge Knete ein, müsste aber nicht notwendigerweise die Nutzerzahlen bei Facebook reduzieren. Im Gegenteil würden dann dort haufenweise Links zu Kritiken und Rezensionen auf dieses Buch auftauchen und viele „gefällt-mir“-Clicks ernten. Veranstaltungen zur „Buchkritik2 könnten entstehen und eine riesige Facebook-Party mit 20000 Teilnehmern. Evtl. sogar einige zusätzliche Facebook-Neuanmeldungen von Leuten, die irgendwo einen Link auf eine Buchkritik gefunden haben, die eine Facebook-Notiz ist.

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Magische Momente – Paulo Coelho

"Man muss Risiken eingehen, sagte er. Wir können das Wunder des Lebens nur richtig verstehen, wenn wir zulassen, dass das Unerwartete geschieht. Jeden Tag läßt Gott die Sonne aufgehen und schenkt uns jeden Tag einen Augenblick, in dem es möglich ist, alles das zu ändern, was uns unglücklich macht. Tag für Tag übergehen wir diesen Augenblick geflissentlich, als wäre das heute wie gestern und das Morgen auch nicht anders. Aber derjenige, der seinen Tag bewusst lebt, nimmt den magischen Augenblick wahr. Er kann in dem Moment verborgen sein, in dem wir morgens den Schlüssel ins Schlüsselloch stecken, im Augenblick des Schweigens nach dem Abendessen, in den tausenden Dingen, die uns alle gleich anmuten. Diesen Augenblick gibt es – den Augenblick, in dem alle Kraft der Sterne uns durchflutet und uns Wunder vollbringen lässt. Manchmal ist das Glück ein Geschenk – doch zumeist will es erobert werden. Der magische Augenblick eines Tages hilft uns, etwas zu verändern, läßt uns aufbrechen, um unsere Träume zu verwirklichen." (Paulo Coelho, "Am Rande des Rio Piedra saß ich und weinte")

Unsere tiefste angst – von Marianne Williamson

Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir unzulänglich sind. Unsere tiefste Angst ist, dass wir grenzenlos machtvoll sind.

Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, das uns erschreckt. Wir fragen uns, wer bin ich denn um brillant, wunderschön, talentiert und fantastisch zu sein? Aber wer bist du, um dies
nicht zu sein? Da ist nichts Erleuchtendes am Schrumpfen, wir sind geboren, um die Herrlichkeit Gottes in uns zu manifestieren.