Zitate, Zitate

Oft kann man nicht nur mit einem Bild mehr sagen als mit tausend Worten; auch mit gezielten Lücken kann man ins Schwarze treffen: Aphorismen und Zitate! Manchmal treffen sie genau ins Mark, manche sind bewusst so verschlüsselt, dass die Phantasie dem leser erlaubt, die Formeln mit eigenem Leben zu füllen.

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von einem, der spazieren geht, kann man niemals behaupten, er mache einen Umweg. — Arthur Schopenhauer

Das ärgerlichste am Ärger ist, dass man sich selbst schadet, ohne anderen zu nützen. — Kurt Tucholsky

Jemandem das Göttliche zu beschreiben ist wie der Versuch, einem Fisch das Wasser zu erklären. — Doris Iding, “Alles ist Yoga”

Dem stärksten Willen fehlt oft die Kraft, die einer zarten Emotion selbstverständlich ist.


Dem stärksten Willen fehtl oft die Kraft, die einer zarten Emotion selbstverständlich ist.
— Elfriede Hablé, http://zitate.net/elfriede%20habl%c3%a9.html

Achtung ist der Freundschaft unfehlbares Band. — Friedrich von Schiller

Glück ist Selbstgenügsamkeit. — Aristoteles

Unbekannte werden von weniger Menschen vergessen als Berühmtheiten. — © Horst A. Bruder, (*1949), Bankkaufmann, »GegenSätze«, Artcolor Verlag, 1992

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden. — Reinhold Niebuhr, http://de.wikipedia.org/wiki/Gelassenheitsgebet

Immer, wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen. — Mark Twain

Lieber Staub aufwirbeln als Staub ansetzen. — Hubert Burda

Es hört doch jeder nur, was er versteht. — Johann Wolfgang von Goethe

Tradition ist Bewarung des Feuers, nicht Anbetung der Asche. — Gustav Mahler

Wir würden manches besser kennen, wenn wir es nicht gar zu genau erkennen wollten. — Johann Wolfgang von Goethe

Wo die utopischen Oasen austrocknen, breitet sich eine Wüste von Banalität und Ratlosigkeit aus. — Jürgen Habermas

Es ist besser, ein einziges kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen. — Konfuzius

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Das Paradox unserer Zeit

Das Paradox unserer Zeit ist: wir haben hohe Gebäude, aber eine niedrige Toleranz, breite Autobahnen, aber enge Ansichten. Wir verbrauchen mehr, aber haben weniger, machen mehr Einkäufe, aber haben weniger Freude. Wir haben größere Häuser, aber kleinere Familien, mehr Bequemlichkeit, aber weniger Zeit, mehr Ausbildung, aber weniger Vernunft, mehr Kenntnisse, aber weniger Hausverstand, mehr Experten, aber auch mehr Probleme, mehr Medizin, aber weniger Gesundheit.

Wir rauchen zu stark, wir trinken zu viel, wir geben verantwortungslos viel aus; wir lachen zu wenig, fahren zu schnell, regen uns zu schnell auf, gehen zu spät schlafen, stehen zu müde auf; wir lesen zu wenig, sehen zu viel fern, beten zu selten.

Wir haben unseren Besitz vervielfacht, aber unsere Werte reduziert. Wir sprechen zu viel, wir lieben zu selten und wir hassen zu oft.

Wir wissen, wie man seinen Lebensunterhalt verdient, aber nicht mehr, wie man lebt.

Wir haben dem Leben Jahre hinzugefügt, aber nicht den Jahren Leben. Wir kommen zum Mond, aber nicht mehr an die Tür des Nachbarn. Wir haben den Weltraum erobert, aber nicht den Raum in uns. Wir machen größere Dinge, aber nicht bessere.

Wir haben die Luft gereinigt, aber die Seelen verschmutzt. Wir können Atome spalten, aber nicht unsere Vorurteile.

Wir schreiben mehr, aber wissen weniger, wir planen mehr, aber erreichen weniger. Wir haben gelernt schnell zu sein, aber wir können nicht warten. Wir machen neue Computer, die mehr Informationen speichern und eine Unmenge Kopien produzieren, aber wir verkehren weniger miteinander.

Es ist die Zeit des schnellen Essens und der schlechten Verdauung, der großen Männer und der kleinkarierten Seelen, der leichten Profite und der schwierigen Beziehungen.

Es ist die Zeit des größeren Familieneinkommens und der Scheidungen, der schöneren Häuser und des zerstörten Zuhause.

Es ist die Zeit der schnellen Reisen, der Wegwerfwindeln und der Wegwerfmoral, der Beziehungen für eine Nacht und des Übergewichts.

Es ist die Zeit der Pillen, die alles können: sie erregen uns, sie beruhigen uns, sie töten uns.

Es ist die Zeit, in der es wichtiger ist, etwas im Schaufenster zu haben statt im Laden, wo moderne Technik einen Text wie diesen in Windeseile in die ganze Welt tragen kann, und wo sie die Wahl haben: das Leben ändern – oder den Text löschen.

Vergesst nicht, mehr Zeit denen zu schenken, die Ihr liebt, weil sie nicht immer mit Euch sein werden. Sagt ein gutes Wort denen, die Euch jetzt voll Begeisterung von unten her anschauen, weil diese kleinen Geschöpfe bald erwachsen werden und nicht mehr bei Euch sein werden. Schenkt dem Menschen neben Euch eine heiße Umarmung, denn sie ist der einzige Schatz, der von Eurem Herzen kommt und Euch nichts kostet. Sagt dem geliebten Menschen: „Ich liebe Dich” und meint es auch so. Ein Kuss und eine Umarmung, die von Herzen kommen, können alles Böse wiedergutmachen. Geht Hand in Hand und schätzt die Augenblicke, wo Ihr zusammen seid, denn eines Tages wird dieser Mensch nicht mehr neben Euch sein.

Findet Zeit Euch zu lieben, findet Zeit miteinander zu sprechen, findet Zeit, alles was Ihr zu sagen habt miteinander zu teilen, – denn das Leben wird nicht gemessen an der Anzahl der Atemzüge, sondern an der Anzahl der Augenblicke, die uns des Atems berauben.

Diesen Text schrieb George Carlin, ein US-Schauspieler und Komiker anlässlich des Todes seiner Frau. Gefunden bei
Lichtkreis.at.

Sicht nach innen oder außen? Sind blinde Menschen automatisch spirituell veranlagt?

Ein blinder Mensch kann die Dinge nicht sehen, aber er kann sie fühlen und verstehen. Aber ein spirituell Blinder kann Dinge sehen und nicht verstehen, was sie in Wirklichkeit sind.

- Swami Sivananda, 1887-1963


Meditation – Zitat des Tages
.von Sukadev Bretz Yoga Vidya

Kompliment oder Einheitsstempel?
Ich möchte diese Frage hier kurz anreißen.

Häufig wird ein sinngemäßer Verwandter dieses Zitates zum besten gegeben, wenn man als blinder Mensch unterwegs angesprochen wird. Ich selbst habe mich oft gegen diesen allgemeinplatz gewehrt, das innere Auge sei (automatisch) stärker ausgeprägt, wenn das äußere nicht mehr funktioniert. Es kam, meinem Empfinden nach, einer Reduktion auf ein äußerliches Merkmal gleich. Freilich hätte man auch damals den Unterschied zwischen Reduktion und Anknüpfungspunkt machen können.
Außerdem hatte ich übersehen, dass sich hier in einer Behinderung eine Chance verbirgt, große Wunder in der Natur und im inneren des eigenen Selbst zu entdecken, denn die Reizüberflutung trifft einen nicht in voller Härte. Natürlich hat jeder und jede diese Chance, aber viele nutzen sie erst dann, wenn ihnen großes Leid widerfährt in Form von schweren “Schicksalsschlägen”, Krankheiten oder chronischen Schmerzen.

Genüge ich also mittlerweile freiwillig dem alten Vorurteil! Fest steht allerdings, dass die Verallgemeinerung nicht stand hält und das jeder Mensch freien Zugang zum inneren Auge hat, auch wenn sich der Konsumrausch mit Plakaten, Leuchtreklamen und Postwurfbroschüren sozusagen bemüht, uns davon abzubringen.

Magische Momente - Paulo Coelho

"Man muss Risiken eingehen, sagte er. Wir können das Wunder des Lebens nur richtig verstehen, wenn wir zulassen, dass das Unerwartete geschieht. Jeden Tag läßt Gott die Sonne aufgehen und schenkt uns jeden Tag einen Augenblick, in dem es möglich ist, alles das zu ändern, was uns unglücklich macht. Tag für Tag übergehen wir diesen Augenblick geflissentlich, als wäre das heute wie gestern und das Morgen auch nicht anders. Aber derjenige, der seinen Tag bewusst lebt, nimmt den magischen Augenblick wahr. Er kann in dem Moment verborgen sein, in dem wir morgens den Schlüssel ins Schlüsselloch stecken, im Augenblick des Schweigens nach dem Abendessen, in den tausenden Dingen, die uns alle gleich anmuten. Diesen Augenblick gibt es – den Augenblick, in dem alle Kraft der Sterne uns durchflutet und uns Wunder vollbringen lässt. Manchmal ist das Glück ein Geschenk – doch zumeist will es erobert werden. Der magische Augenblick eines Tages hilft uns, etwas zu verändern, läßt uns aufbrechen, um unsere Träume zu verwirklichen." (Paulo Coelho, "Am Rande des Rio Piedra saß ich und weinte")

Eingestellt von yogarette um 13:28

via Die wunderbare Welt des Yoga: Mal wieder Paulo Coelho, irgendwie ein Guru für mich…...

Du sähest einen Gedanken

Du sähest einen Gedanken
und erntest eine Tat.

Du sähest eine Tat
und du erntest eine Gewohnheit.

Du sähest eine gewohnheit
und du erntest einen Charakter.

Du sähest einen charakter
und du erntest ein Schicksal.

Aus dem talmut und sinngemäß verwendet von Swami Shivananda

Drei satirische Definitionen des Begriffs Achtundsechziger

 

  1. Später Sieg der Erkenntnis, dass es sich an den Fleischtöpfen der Macht auch recht angenehm sitzt.
  2. >Verzopfter Philister, der in seiner Jugend solche Leute wie sich selbst aufs Schwerste angepöbelt hätte.
  3. Zeit, in der die Regierenden von heute die Regierenden von damals mit Steinen beworfen haben.

© Karsten Mekelburg – deutscher Satiriker *14.11.1962 (Neuruppin)

Archiv der Beiträge zu Zitaten in diesem blog.

One Response to Zitate, Zitate

  1. Zitat gelesen hier ein anderes:
    Auf schwarzen Bergen sind schwarze Tiere schwarz

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