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	<title>Zeitgeister</title>
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	<description>Verschiedene Gedanken und Notizen zu Spiritualität und Philosophie, Politik und was sie mit mir zu tun hat. Besondere Beachtung schenke ich dem Zeitgeist, wie er quer durch die Gesellschaft spukt. Aber es gibt Trost im Zeitgeisterschloss. Nehmt euch Zeit zum Innehalten - ich freue mich auf eure Beiträge.</description>
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		<title>Der Tierbändiger</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 13:06:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Das Netz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufgesammelt]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>
		<category><![CDATA[Geist]]></category>
		<category><![CDATA[Positives Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Yoga]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein Wanderer verirrte sich in einer einsamen Gegend und kam gegen Abend zu einer kleinen Einsiedelei in der ein alter Eremit lebte. Nachdem der Wanderer sich etwas erholt hatte und sie ins Gespräch gekommen waren fragte er den Einsiedler, wie &#8230; <a href="http://www.Zeitgeister-Blog.de/2011/09/der-tierbandiger/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>%%POSTLIN%%</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Wanderer verirrte sich in einer einsamen Gegend und kam gegen Abend zu einer kleinen Einsiedelei in der ein alter Eremit lebte. Nachdem der Wanderer sich etwas erholt hatte und sie ins Gespräch gekommen waren fragte er den Einsiedler, wie er es denn hier in der Einsamkeit aushalten könne.</p>
<p>&#8220;oh, ich finde es hier durchaus nicht einsam,&#8221; sagte der Eremit, &#8221; ich habe den ganezn Tag von früh bis spät zu tun. &#8221; &#8220;Womit bist du denn so sehr beschäftigt?&#8221; wollte der Wanderer wissen. &#8220;Nun, ich muss 2 Falken zähmen, 2 Sperber abrichten, 2 Hasen beaufsichtigen, eine Schlange bewachen, einen Esel beladen und einen Löwen bändigen,&#8221; erklärte der Einsiedler.</p>
<p>&#8220;Das wundert mich nicht dass du mit solch einem Zoo viel zu tun hast,&#8221; sagte der Fremde. &#8220;Aber wo sind denn all die Tiere ? ich habe keine gesehen. Und wenn ich von einer Schlange und gar einem Löwen gewusst hätte, hätte ich sicher einen großen Bogen um deine Einsiedelei gemacht.&#8221;</p>
<p>&#8220;Nun, ich denke, auch wenn du von meinen Tieren gewusst hättest, wären Befürchtungen nicht nötig gewesen,&#8221; entgegente der Eremit, &#8221; denn die Tiere, die ich zähmen will, die sind einem jeden Menschen zu eigen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Da wundere ich mich aber sehr, denn mir war bisher nicht bewusst, dass ich Falken und Sperber und noch viel gefährlichere Tiere besitzen soll&#8221;, rief erstaunt der Wanderer.</p>
<p>&#8220;Und doch ist es so&#8221;, erklärte der Einsiedler. &#8220;Die 2 falken sind unsere Augen, die sich nicht satt sehen können, die überall neugierig herumhuschen, alles erspähen wollen, selten zur Ruhe kommen, sich jedoch manchmal regelrecht in einen Anblick festkrallen und ihn nicht mehr loslassen wollen. Es ist schwer, diese Falken zu zähmen. Und noch schwerer ist es , das was sie erspähen, richtig zu verstehen. Du siehst es ist keine leichte Aufgabe , diese Falken zu lenken.<br />
Die 2 Sperber sind, diese Greifvögel sind, sind unsere Hände, die alles anfassen, ergreifen und manchmal nicht mehr loslassen wollen. Wenn man ihnen etwas wegnehmen will, dann können sie wütend werden und wollen zuschlagen. Doch wenn wir es schaffen, die 2 Sperber abzurichten, dann können sie lernen zu streicheln, zu besänftigen, zu helfen und loszulassen.<br />
2 Hasen sind zu beaufsichtigen, denn unsere Füße sind wie 2 Hasen, die hierhin und dorthin laufen, die manchmal fortrennen wollen, weil eine Kleinigkeit sie erschreckt, die nicht standhalten wollen und jede Schwierigkeit lieber umgehen wollen. Wenn wir sie jedoch trainieren, können sie lernen, auch Probleme durchzustehen und Hindernisse zu meistern. Dann erst sind wir in der Lage, zur Ruhe zu kommen und eilen nicht hakenschlagend wie aufgescheuchte Hasen durch´s Leben.<br />
Die Schlange ist am schwersten zu bändigen. Obwohl sie von einem Gitter aus 32 Zähnen bewacht wird, kann unsere Zunge, die uns das Sprechen ermöglicht, Gift verspritzen wie eine Schlange. Erst wenn wir erfahren haben, was das Gift der Worte anrichten kann, können wir lernen, unsere Schlange zu beherrschen, und sie lehren, sie Worte der Wahrheit und des Friedens, der Freude und der Liebe zu sprechen. Aber meistens reicht es schon , wenn man es schafft, die Schlange hinter ihren Gittern ruhig zu halten.<br />
Der Esel der beladen wird, ist unser Körper. Täglich laden wir ihm die Last des Alltags auf. Und wie oft denken wir: das trägt der Esel auch noch. Doch dann wird er störrisch, er schlägt aus oder will sich nicht mehr bewegen. Er wirft die Last ab und wir müssen von Neuem lernen, ihm nur tragbare Lasten aufzubürden.<br />
Der Löwe den wir bändigen müssen, ist unser Herz. Kraftvoll und mächtig schlägt es in unserer Brust. Hier regieren löwengleich die starken Gefühle, die Liebe und der Mut, ebenso wie Wut, Hass, Neid und Rache. Wir müssen lernen, diesen Löwen zu bändigen, wenn wir nicht von ihm nach seinem Gutdünken regiert werden wollen.</p>
<p>Du siehst, dass es mir in meiner Einsiedelei nicht langweilig wird und ich die Einsamkeit  brauche, um meine Tiere besser bezähmen zu lernen.&#8221;</p>
<p>%%POSTLIN%%</p>]]></content:encoded>
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		<title>Yoga bei Kopfschmerzen, Entspannungsübungen für jeden</title>
		<link>http://www.Zeitgeister-Blog.de/2011/08/yoga-bei-kopfschmerzen-entspannungsubungen-fur-jeden/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 10:12:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mario Kratzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufgesammelt]]></category>
		<category><![CDATA[Yoga]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Eine Gruppe von Übungen, sanften Massagen für Kopf, Schultern und Nacken. Das kann jeder mitmachen: Zum Video bei Yoga-Vidya</p><p>%%POSTLIN%%</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Gruppe von Übungen, sanften Massagen für Kopf, Schultern und Nacken. Das kann jeder mitmachen:<br />
<a target="_bnalk" href="http://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/uebungsvideos/yoga-bei-kopfschmerz.html">Zum Video bei Yoga-Vidya</a></p>
<p>%%POSTLIN%%</p>]]></content:encoded>
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		<title>Das Paradox unserer Zeit</title>
		<link>http://www.Zeitgeister-Blog.de/2011/07/das-paradox-unserer-zeit/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 06:20:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Das Netz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufgesammelt]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeist]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Das Paradox unserer Zeit ist: wir haben hohe Gebäude, aber eine niedrige Toleranz, breite Autobahnen, aber enge Ansichten. Wir verbrauchen mehr, aber haben weniger, machen mehr Einkäufe, aber haben weniger Freude. Wir haben größere Häuser, aber kleinere Familien, mehr Bequemlichkeit, &#8230; <a href="http://www.Zeitgeister-Blog.de/2011/07/das-paradox-unserer-zeit/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>%%POSTLIN%%</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Paradox unserer Zeit ist: wir haben hohe Gebäude, aber eine niedrige Toleranz, breite Autobahnen, aber enge Ansichten. Wir verbrauchen mehr, aber haben weniger, machen mehr Einkäufe, aber haben weniger Freude. Wir haben größere Häuser, aber kleinere Familien, mehr Bequemlichkeit, aber weniger Zeit, mehr Ausbildung, aber weniger Vernunft, mehr Kenntnisse, aber weniger Hausverstand, mehr Experten, aber auch mehr Probleme, mehr Medizin, aber weniger Gesundheit.</p>
<p><span id="more-281"></span></p>
<p>Wir rauchen zu stark, wir trinken zu viel, wir geben verantwortungslos viel aus; wir lachen zu wenig, fahren zu schnell, regen uns zu schnell auf, gehen zu spät schlafen, stehen zu müde auf; wir lesen zu wenig, sehen zu viel fern, beten zu selten.</p>
<p>Wir haben unseren Besitz vervielfacht, aber unsere Werte reduziert. Wir sprechen zu viel, wir lieben zu selten und wir hassen zu oft.</p>
<p>Wir wissen, wie man seinen Lebensunterhalt verdient, aber nicht mehr, wie man lebt.</p>
<p>Wir haben dem Leben Jahre hinzugefügt, aber nicht den Jahren Leben. Wir kommen zum Mond, aber nicht mehr an die Tür des Nachbarn. Wir haben den Weltraum erobert, aber nicht den Raum in uns. Wir machen größere Dinge, aber nicht bessere.</p>
<p>Wir haben die Luft gereinigt, aber die Seelen verschmutzt. Wir können Atome spalten, aber nicht unsere Vorurteile.</p>
<p>Wir schreiben mehr, aber wissen weniger, wir planen mehr, aber erreichen weniger. Wir haben gelernt schnell zu sein, aber wir können nicht warten. Wir machen neue Computer, die mehr Informationen speichern und eine Unmenge Kopien produzieren, aber wir verkehren weniger miteinander.</p>
<p>Es ist die Zeit des schnellen Essens und der schlechten Verdauung, der großen Männer und der kleinkarierten Seelen, der leichten Profite und der schwierigen Beziehungen.</p>
<p>Es ist die Zeit des größeren Familieneinkommens und der Scheidungen, der schöneren Häuser und des zerstörten Zuhause.</p>
<p>Es ist die Zeit der schnellen Reisen, der Wegwerfwindeln und der Wegwerfmoral, der Beziehungen für eine Nacht und des Übergewichts.</p>
<p>Es ist die Zeit der Pillen, die alles können: sie erregen uns, sie beruhigen uns, sie töten uns.</p>
<p>Es ist die Zeit, in der es wichtiger ist, etwas im Schaufenster zu haben statt im Laden, wo moderne Technik einen Text wie diesen in Windeseile in die ganze Welt tragen kann, und wo sie die Wahl haben: das Leben ändern &#8211; oder den Text löschen.</p>
<p>Vergesst nicht, mehr Zeit denen zu schenken, die Ihr liebt, weil sie nicht immer mit Euch sein werden. Sagt ein gutes Wort denen, die Euch jetzt voll Begeisterung von unten her anschauen, weil diese kleinen Geschöpfe bald erwachsen werden und nicht mehr bei Euch sein werden. Schenkt dem Menschen neben Euch eine heiße Umarmung, denn sie ist der einzige Schatz, der von Eurem Herzen kommt und Euch nichts kostet. Sagt dem geliebten Menschen: „Ich liebe Dich&#8221; und meint es auch so. Ein Kuss und eine Umarmung, die von Herzen kommen, können alles Böse wiedergutmachen. Geht Hand in Hand und schätzt die Augenblicke, wo Ihr zusammen seid, denn eines Tages wird dieser Mensch nicht mehr neben Euch sein.</p>
<p>Findet Zeit Euch zu lieben, findet Zeit miteinander zu sprechen, findet Zeit, alles was Ihr zu sagen habt miteinander zu teilen, &#8211; denn das Leben wird nicht gemessen an der Anzahl der Atemzüge, sondern an der Anzahl der Augenblicke, die uns des Atems berauben.</p>
<p>Diesen Text schrieb George Carlin, ein US-Schauspieler und Komiker anlässlich des Todes seiner Frau. Gefunden bei<br />
<a href="http://www.lichtkreis.at/html/Gedankenwelten/Weise_Geschichten/paradox_unserer_zeit.htm">Lichtkreis.at</a>.</p>
<p>%%POSTLIN%%</p>]]></content:encoded>
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		<title>Umdenken</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jul 2011 15:46:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jnanadev</dc:creator>
				<category><![CDATA[Laut gedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeist]]></category>
		<category><![CDATA[Positives Denken]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wortpatenschaft für &#8220;Umdenken&#8221; Ein Umdenken muss stattfinden, damit wir nicht eines Tages ohne Zukunft da stehen. &#160; Eine Erwärmung im sozialen Miteinander, (&#8220;Zeitgeist Spiritualität&#8221;. Eine globalisierung, die es uns ermöglicht, aus kulturellen Unterschieden zu lernen, anstatt sie zu bekämpfen. Eine &#8230; <a href="http://www.Zeitgeister-Blog.de/2011/07/umdenken/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>%%POSTLIN%%</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="background:url(http://www.wortpatenschaft.de/images/Mail-Banner.jpg) no-repeat; width:250px; height:107px; text-align:center;" >
<a target="_blank" href="http://www.wortpatenschaft.de" style="display:block; width:250px; height:107px; text-decoration:none; padding-top:40px; font-family:Bookman Old Style; font-weight:bold; font-size:18px; letter-spacing:0.05em; color:#000;" >Wortpatenschaft für &#8220;Umdenken&#8221;</a>
</div>
<p>Ein Umdenken muss stattfinden, damit wir nicht eines Tages ohne Zukunft da stehen.</p>
<p><span id="more-275"></span>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>Eine Erwärmung im sozialen Miteinander, (<a href="http://www.spiritualitaet-zeitgeist.de/">&#8220;Zeitgeist Spiritualität&#8221;</a>.</li>
<li>Eine globalisierung, die es uns ermöglicht, aus kulturellen Unterschieden zu lernen, anstatt sie zu bekämpfen.</li>
<li>Eine Umsicht bei der Erforschung und Nutzung neuer Technologien.</li>
<li>Eine Besinnung auf ethische Grundsätze,</li>
</ul>
<p>Alle Leserinnen und Leser sind wie immer herzlich zu Anregungen und Ergänzungen eingeladen.</p>
<p>%%POSTLIN%%</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Oh Herr, gib uns unsere Sprache zurück</title>
		<link>http://www.Zeitgeister-Blog.de/2011/07/oh-herr-gib-uns-unsere-sprache-zuruck/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Jul 2011 12:51:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mario Kratzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Laut gedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeist]]></category>
		<category><![CDATA[Denglisch]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><p>A11y und i18n, Accessibility und Internationalization, Gehacktes aus Wortungeheuern.</p> <a href="http://www.Zeitgeister-Blog.de/2011/07/oh-herr-gib-uns-unsere-sprache-zuruck/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>%%POSTLIN%%</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>H3o allerseits,<br />
nein, das ist keine neue chemische Formel, sondern ein numerisches Akronym, Numeronym genannt.</p>
<p>Ich stieß neulich auf A<em>11Y</em> und I<em>18N</em>, ohne das mir sofort klar gewesen wäre, dass ich die Entschlüsselung schon kannte. Nicht nur das, damit hatte ich sogar schon viel länger zu tun.</p>
<p><span id="more-270"></span>
<p>Als ich mich anschickte, diese Wissenslücke zu schließen, klappte mir die Kinnlade herunter: ein A, elf weg gelassene Buchstaben, und ein Y &#8211;  <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Accessibility" target="_blank">Accessibility</a> bzw. (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Accessibility" target="_blank">Barrierefreiheit</a>). Dieses war mir bisher nicht gleich zugänglich, das andere heißt übrigens &#8211; falls es noch wer nicht wusste &#8211; &#8220;I<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Internationalization" target="_blank">nternationalization</a> &#8220;, ein Wort mit 20 Buchstaben, dem man nur noch zwei davon gegönnt hat.</p>
<p>Bei einem weiteren Blick in die Tiefen des Netzes vertiefte sich auch mein Lachkrampf: im <a href="http://dropsafe.crypticide.com/article/1006" target="_blank">Dropsafe</a> findet sich eine Erläuterung einiger Numeronyme in diesem Zusammenhang, Thema ist hier die schrittweise <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Internationalization_and_localization" target="_blank">Deamerikanisierung von Software</a>. Bei der sich daran anschließenden Informatikerdiskussion über den Algorithmus zur Bildung der Kurzformen fiel mir die Kinnlade dann endgültig auf den Schreibtisch!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Uff, erstmal durchatmen. Wenn wiedermal jemand den kulturellen Verfall anprangert, kann ich schon wieder nicht widersprechen. Nicht genug damit, dass wir eigene Begriffe für scheinbare Fachbegriffe nicht finden wollen (Computer) und klare, bestehende Ausdrücke im Strudel dieses Zeitgeistes mitgerissen werden (Event, Touch). Mit der Mobilfonischen Verkrüppelung ziffern wir zunehmend uns sagen damit &#8220;GN8&#8243;, &#8220;Xmas&#8221;, bedanken uns mit &#8220;THX&#8221; und unser Gelächter heißt &#8220;LOL&#8221;. Und jetzt?</p>
<p>Wenn uns das Buchstabieren zu viel wird, verlegen wir uns, solange wir das noch können, eben aufs Zählen (A11Y, I18N). Mal sehen, wann das Alphabet abgeschafft wird! Die Umlaute müssten ja, wenn es nach einigen Leuten ginge, schon gestrichen werden, die springen als erstes über die Klinge. Und als Nächstes? Vielleicht sparen wir das K, reicht doch auch das C. Umgekehrt kommt es nicht in Frage, denn das C brauchen wir für den Sprachimport aus dem Angelsächsischen.</p>
<p>Vom Zählen wäre es dann ein kleiner Schritt zurück in die Steinzeit &#8211; wo wir uns sowieso in vielerlei Hinsicht noch befinden. Als Übergangslösung können wir ja eine Symbolschrift nutzen &#8211; kein Problem, solange die Symbölchen über einen Touchscreen auswählbar sind.</p>
<p>Am Rande sei noch angemerkt, dass ich sehr wohl verstanden habe, dass Sprache etwas lebendiges war und bleiben muss. Aber Leben entwickelt sich von innen heraus und wächst. Was hier passiert, ist aber ein Schrumpfen, obwohl Kultur- und Sprachfremde Ausdrücke (unreflektiert) eingepumpt werden. Das ist deshalb so gefährlich, weil mit mangelnden Ausdrucksmöglichkeiten letztlich auch die Denkfähigkeit selbst beeinträchtigt wird. Über diesen Zusammenhang wird an anderer Stelle noch zu sprechen sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Abk%C3%BCrzungen_(Netzjargon)" target="_blank">BTW scheint es 2L8, einen Zeigefinger zu heben, aber IMHO ist die Deutsche Sprache, wenn das so weiter geht ASAP ziemlich FUBAR.</a></p>
<p>In diesem Sinne,</p>
<p>GN8,</p>
<p>CU,</p>
<p>v3e g3e,<br />
ach nein, die Umlaute. Also Nochmal&#8230;</p>
<p>v3e g5e</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>m3o</p>
<p>%%POSTLIN%%</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Online-Autor des Jahres steht fest</title>
		<link>http://www.Zeitgeister-Blog.de/2011/06/online-autor-des-jahres-steht-fest/</link>
		<comments>http://www.Zeitgeister-Blog.de/2011/06/online-autor-des-jahres-steht-fest/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 17:41:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mario Kratzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufgesammelt]]></category>
		<category><![CDATA[Leseecke]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Online-Autor des Jahres 2011. Die Jury hat entschieden: Autorin des Jahres 2011 ist Simone Finkenwirth, die Klappentexterin</p><p>%%POSTLIN%%</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.tag-des-schreibens.com/?page_id=1503" class="broken_link">Online-Autor des Jahres 2011</a>. Die Jury hat entschieden: Autorin des Jahres 2011 ist Simone Finkenwirth, die <a href="http://klappentexterin.wordpress.com/">Klappentexterin</a></p>
<p>%%POSTLIN%%</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Herrschaft der narren &#8211; Blöd-Maschinen: Fabrikation der Stupidität</title>
		<link>http://www.Zeitgeister-Blog.de/2011/06/herrschaft-der-narren/</link>
		<comments>http://www.Zeitgeister-Blog.de/2011/06/herrschaft-der-narren/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 10:11:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mario Kratzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufgesammelt]]></category>
		<category><![CDATA[Laut gedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Leseecke]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeist]]></category>
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		<category><![CDATA[Gott]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.mario-kratzer.de/?p=232</guid>
		<description><![CDATA[<p><p>Über eine Interpretation des Buches "Blöd-Maschinen: Die Fabrikation der Stupidität" (Georg Seeßlen, Markus Metz)</p> <a href="http://www.Zeitgeister-Blog.de/2011/06/herrschaft-der-narren/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>%%POSTLIN%%</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über eine Interpretation des Buches &#8220;Blöd-Maschinen: Die Fabrikation der Stupidität&#8221; (Georg Seeßlen, Markus Metz)</p>
<p>bei &#8220;Glanz und Elend &#8211; Magazin für Literatur und Zeitkritik&#8221;</p>
<p>einige Zitate daraus, die direkt an den Zeitgeist anknüpfen und durchaus Potential haben, ohne dass ich das buch bereits gelesen hätte:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8220;Kritik in solch selbstreferentiellen Systemen scheint sinnlos, denn auf dem Narrenschiff der Datenströme und binären Codes definiert die Orakelmaschine der Ökonomie selbst, was kritisch ist und was nicht. Der Kapitalismus kann, wie Joseph Vogl in »Das Gespenst des Kapitals« schreibt, »Aufruhr und Anarchie als vitalen Ausdruck ihres eigenen Systems absorbieren.« Kapitalismus als konsequente Selbstoptimierung: Das System »reformiert sich im Widerstand, inkludiert seine Opposition, integriert die spontane Aktion und perfektioniert sich … als eigentliches Kreativitätsreservat.«&#8221;</p>
<p>Satirisch ausgedrückt ließe sich ein Buch &#8220;die bösen Machenschaften von Facebook&#8221; vielleicht exzellent verkaufen, brächte Verlag und Autor jede Menge Knete ein, müsste aber nicht notwendigerweise die Nutzerzahlen bei Facebook reduzieren. Im Gegenteil würden dann dort haufenweise Links zu Kritiken und Rezensionen auf dieses Buch auftauchen und viele &#8220;gefällt-mir&#8221;-Clicks ernten. Veranstaltungen zur &#8220;Buchkritik2 könnten entstehen und eine riesige Facebook-Party mit 20000 Teilnehmern. Evtl. sogar einige zusätzliche Facebook-Neuanmeldungen von Leuten, die irgendwo einen Link auf eine Buchkritik gefunden haben, die eine Facebook-Notiz ist.</p>
<p><span id="more-232"></span></p>
<p>&#8220;Deshalb, so Vogl weiter, sei der Markt selbst das Wirkliche und damit das Vernünftige schlechthin. Die alte Theodizee mit ihren unbeantwortet gebliebenen Fragen nach der Güte Gottes sei einer Oikodizee gewichen, in der die Antwort auf alle Fragen der Preis ist.&#8221;</p>
<p>Oder anders ausgedrückt: &#8220;Heute kennt man von allem den Preis, von nichts den Wert&#8221; (Oscar wilde). Keine Neue Entdeckung also.</p>
<p>&#8220;Ist die Welt einerseits alles, was Unterhaltung werden kann, so sagen andererseits »immer weniger immer weniger durch immer mehr Kanäle zu immer mehreren mit immer mehr Folgen.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8220;Von der eigenen Unwissenheit in dieser Welt haben wir überhaupt keine Vorstellung mehr (und darin unterscheiden wir uns kolossal von den alten Griechen): »Wir wissen, daß wir es nicht deswegen nicht wissen, weil wir es nicht wissen können, sondern, daß wir es nicht wissen, weil wir es nicht wissen wollen.&#8221;</p>
<p>Das hat möglicherweise nicht einmal direkt mit dem Kapitalismus zu tun. Die Zurückdrängung der Geisteswissenschaften und Künste an den Universitäten muss ja eine Verdummung zur Folge haben, auch wenn zunächst der Anschein einer simplen Konzentration auf die Naturwissenschaften erweckt wird. Dass aber (auch zum naturwissenschaftlichen Denken) ein großes geistiges Ganzes unbedingt nötig ist, wird geflissentlich übersehen. Hier liegt natürlich ein indirekter Zusammenhang zum Kapitalismus vor, denn keine forschung ohne Forschungsgelder.</p>
<p>&#8220;Lang lebe (&#8230;) der Gott der Unterhaltung, die Wiederholung (in Form der Serie, des Remake und des Remix), die erst dazu führt, dass die Dinge wirklich wahr werden: Das Wuchern der Ein-Euro-Läden, der Stumpfsinn der Talentsuchsendungen, das ganze Bologna-Entertainment an den Unis, die durch Studiengebühren zum Bildungsbordell geworden sind, das elende Schauspiel der Demokratie, die Soap, die Modenschau, der Comedy-Quatsch, die Aufwertung der Dingwelt bei gleichzeitiger Abwertung der Menschenwürde, die Kleiderhöllen und die Trostlosigkeit der Industriegebiete, die als Traumschiff getarnten Verblödungsreisen, das »Totarbeiten als Extremsport der Mittelschicht«, das zunehmende Management des Irrsinns, Politik als Karneval, die Discounter-Diktatur, die Strafverfolgungspornografie à la Aktenzeichen XY und schließlich die »Boulevardisierung der Weltkatastrophe« (Fukushima) zeugen davon, so Metz und Seeßlen, dass die Blödmaschinen einwandfrei funktionieren während Kassandra sich zu Tode plappert.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>so schreiben die dichter, denen offenbar all das zum Halse heraushängt. Es bleibt zu untersuchen, ob der Kapitalismus wirklich die Wurzel dieser Aufzählung abscheulicher Gesellschaftskrankheiten ist.</p>
<p>Zum Artikel &#8220;<a href="http://www.glanzundelend.de/Artikel/abc/m/metz_seesslen.htm">Die Herrschaft der Narren&#8221; bei Glanz und Elend,</a> dem Magazin für Literatur und Zeitkritik</p>
<p>
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</p>
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		<title>Das kleine Buch des magischen Glücks von Andrea Christiansen &#8211; eine rezension</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Jun 2011 17:03:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mario Kratzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leseecke]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>
		<category><![CDATA[Positives Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Suite101]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>In diesem buch gibt es eine Anleitung, wie man mit der Klopfakupressur (EFT) emotionales Ungleichgewicht behandeln kann. Rezension bei Suite101</p><p>%%POSTLIN%%</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem buch gibt es eine Anleitung, wie man mit der Klopfakupressur (EFT) emotionales Ungleichgewicht behandeln kann.</p>
<p><a href="http://mario-kratzer.suite101.de/das-kleine-buch-des-magischen-gluecks---eine-rezension-a116416">Rezension bei Suite101</a></p>
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<p>%%POSTLIN%%</p>]]></content:encoded>
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		<title>Sicht nach innen oder außen? Sind blinde Menschen automatisch spirituell veranlagt?</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 17:17:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jnanadev</dc:creator>
				<category><![CDATA[Laut gedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeist]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderung]]></category>
		<category><![CDATA[blind]]></category>
		<category><![CDATA[Positives Denken]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Haben blinde Menschen automatisch einen Zugang zur Spiritualität? Positives Vorurteil oder Reduktion auf Äußerliches... Hier wird ein Schlaglicht auf diese Frage geworfen, angeregt durch ein Zitat von Swami Sivananda. <a href="http://www.Zeitgeister-Blog.de/2011/06/sicht-nach-innen-oder-ausen-sind-blinde-menschen-automatisch-spirituell-veranlagt/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>%%POSTLIN%%</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
Ein blinder Mensch kann die Dinge nicht sehen, aber er kann sie fühlen und verstehen. Aber ein spirituell Blinder kann Dinge sehen und nicht verstehen, was sie in Wirklichkeit sind.</p>
<p>- Swami Sivananda, 1887-1963</p></blockquote>
<p><a href="http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/meditation-%e2%80%93-zitat-des-tages-22/"><br />
Meditation – Zitat des Tages<br />
.von Sukadev Bretz Yoga Vidya</a>
</p></blockquote>
<p>Kompliment oder Einheitsstempel?<br />
Ich möchte diese Frage hier kurz anreißen.</p>
<p><span id="more-149"></span></p>
<p>Häufig wird ein sinngemäßer Verwandter dieses Zitates zum besten gegeben, wenn man als blinder Mensch unterwegs angesprochen wird. Ich selbst habe mich oft gegen diesen allgemeinplatz gewehrt, das innere Auge sei (automatisch) stärker ausgeprägt, wenn das äußere nicht mehr funktioniert. Es kam, meinem Empfinden nach, einer Reduktion auf ein äußerliches Merkmal gleich. Freilich hätte man auch damals den Unterschied zwischen Reduktion und Anknüpfungspunkt machen können.<br />
Außerdem hatte ich übersehen, dass sich hier in einer Behinderung eine Chance verbirgt, große Wunder in der Natur und im inneren des eigenen Selbst zu entdecken, denn die Reizüberflutung trifft einen nicht in voller Härte. Natürlich hat jeder und jede diese Chance, aber viele nutzen sie erst dann, wenn ihnen großes Leid widerfährt in Form von schweren &#8220;Schicksalsschlägen&#8221;, Krankheiten oder chronischen Schmerzen.</p>
<p>Genüge ich also mittlerweile freiwillig dem alten Vorurteil! Fest steht allerdings, dass die Verallgemeinerung nicht stand hält und das jeder Mensch freien Zugang zum inneren Auge hat, auch wenn sich der Konsumrausch mit Plakaten, Leuchtreklamen und Postwurfbroschüren sozusagen bemüht, uns davon abzubringen. </p>
<p>%%POSTLIN%%</p>]]></content:encoded>
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		<title>Alte Helden?</title>
		<link>http://www.Zeitgeister-Blog.de/2011/06/alte-helden/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 16:14:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mario Kratzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufgesammelt]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeist]]></category>
		<category><![CDATA[Netzgeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>(kleine Satire auf den Zeitgeist) Wenn du nach 1980 geboren wurdest, hat dies hier nichts mit dir zu tun! Verschwinde! Kinder von heute werden in Watte gepackt. Wenn du als Kind in den 60er oder 70er Jahren lebtest, ist es &#8230; <a href="http://www.Zeitgeister-Blog.de/2011/06/alte-helden/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>%%POSTLIN%%</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(kleine Satire auf den Zeitgeist)</p>
<p>Wenn du nach 1980 geboren wurdest, hat dies hier nichts mit dir zu tun! Verschwinde! Kinder von heute werden in Watte gepackt.</p>
<p>Wenn du als Kind in den 60er oder 70er Jahren lebtest, ist es zurückblickend kaum zu glauben, dass wir so lange überleben konnten!<br />
Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags.<br />
Unsere Bettchen waren angemalt mit Farben voller Blei und Cadmium.<br />
Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen, genauso wie die Flasche mit Bleichmittel.<span id="more-194"></span><br />
Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen und auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm.<br />
Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen.<br />
Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und entdeckten während der ersten Fahrt den Hang hinunter, dass wir die Bremsen vergessen hatten. Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar.<br />
Wir verließen morgens das Haus zum Spielen. Wir blieben den ganzen Tag weg und mussten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen. Niemand wusste wo wir waren und wir hatten nicht mal ein Handy dabei!<br />
Wir haben uns geschnitten, brachen Knochen und Zähne und niemand wurde<br />
deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. Niemand hatte Schuld, außer wir selbst.<br />
Keiner fragte nach &#8220;Aufsichtspflicht&#8221;.<br />
Kannst du dich noch an &#8220;Unfälle&#8221; erinnern?<br />
Wir kämpften und schlugen einander manchmal grün und blau. Damit mussten wir leben, denn es interessierte die Erwachsenen nicht besonders.<br />
Wir aßen Kekse, Brot mit viel Butter, tranken sehr viel und wurden trotzdem nicht zu dick.<br />
Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche und niemand starb an den Folgen.</p>
<p>Wir hatten nicht: Playstation, Nintendo 64, X-BOX, Videospiele, 64 Fernsehkanäle, Filme auf Video, Surround Sound, eigene Fernseher, Computer, Internet-Chat-Rooms.<br />
Wir hatten Freunde!!!<br />
Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wir marschierten einfach zu deren Heim und klingelten. Manchmal brauchten wir gar nicht klingeln und gingen einfach hinein. Ohne Termin und ohne Wissen unserer gegenseitigen Eltern. Keiner brachte uns und keiner holte uns&#8230;</p>
<p>Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöcken und Tennisbällen. Außerdem aßen<br />
wir Würmer. Und die Prophezeiungen trafen nicht ein: Die Würmer lebten nicht in unseren Mägen für immer weiter und mit den Stöcken stachen wir auch nicht besonders viele Augen aus.</p>
<p>Beim Straßenfussball durfte nur mitmachen, wer gut war.<br />
Wer nicht gut war, musste lernen, mit Enttäuschungen klarzukommen.</p>
<p>Manche Schüler warennicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte damals nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung.</p>
<p>Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen.<br />
Das war klar und keiner konnte sich verstecken.</p>
<p>Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hat, war klar, dass die Eltern ihn nicht automatisch aus dem Schlamassel heraushauen. Im gegenteil: Sie waren oft der gleichen Mainung wie die Polizei!<br />
So etwas!</p>
<p>Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht.</p>
<p>Wir hatten Freiheit, Misserfolg, Erfolg und Verantwortung. Mit alldem wussten wir umzugehen!</p>
<p>Und du gehörst auch dazu?!?<br />
Herzlichen Glückwunsch !!!<br />
geb. nach 1980 =So, jetzt wisst ihr Warmduscher das auch <img src='http://www.Zeitgeister-Blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
geb. vor 1980 =WIR WAREN HELDEN !!!!!!!!!!</p>
<p>%%POSTLIN%%</p>]]></content:encoded>
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