Flüchtlinge ziehen nicht einfach um!

Eigentlich klar oder? Wer sein Heimatland verlässt, wird meistens durch Umstände dazu gezwungen. Aber Stammtisch, Langeweile und Bequemlichkeit, Angst vor dem Unbekannten, Frustration über den verpassten Sinn des eigenen Daseins sind es wohl, die entsetzliche Blüten treiben und Menschen gegeneinander aufhetzen. Dies ist kein „politisches“ Blog, aber Politik und Alltagsphilosophie greifen immer ineinander. Für den „politischen“ Teil verweise ich auf die Sammlung bei Sammlung im Wa(h)renhaus von Jens und vor allem Ihr seid nicht das Volk im Gedankensafe.
Zu sagen wäre vielleicht noch, dass wir alle diesen Auftrag ernst nehmen sollten: Es wächst alles global zusammen, aber diese Globalisierung ist mehr als ein Schimpfwort. Kulturen fließen zusammen, und zwar nicht erst seit gestern. Also können wir auch voneinander lernen und uns willkommen heißen. Wir können unser Bewusstsein erweitern und begreifen, dass wir alle denselben Planeten bewohnen und nutzen. Das ist viel mehr als eine Floskel, denn es betrifft uns und unsere direkten Nachbarn, Kollegen, Vorgesetzten. Unsere Familien auch, wenn sich zum Beispiel die Tochter in einen Araber verliebt oder der Sohn in eine Syrerin. Ich weiß, ich erinnere damit an das Offensichtliche!
Diese Bewusstseinserweiterung ist das Entscheidende im Yoga, das vielen von uns schon geholfen hat (und aus Indien stammt). Technologie, Nahrung, der gesamte Handel verbindet mit anderen Ländern und Kulturen, mit denen man sich zum Beispiel befassen muss, wenn es um die Art und Weise geht, wie man Verhandlungen führt.
Die Bewusstseinserweiterung basiert auf echter Toleranz, allgemeinem Mitgefühl und Friedliebigkeit. Friede wird nicht dadurch entstehen, dass man alle hinaus wirft, die dem eigenen Geschmacknicht passen, die Mauer wieder aufbaut und fertig. Denn die Grundeinstellung von Habgier, dem Angstbewusstsein und dem Egozentrischen Weltbild bliebe ja bestehen und würde sich ein neues Ziel suchen. Und weil es eben um die Grundeinstellung und nicht um irgendwelche Zahlen geht, gehört dieser kleine Aufschrei genau hier in diesen Blog.

Ein Gedanke zu „Flüchtlinge ziehen nicht einfach um!“

  1. Herr Rosenbaum, das ist doch ein jüdischer Name? Sind Sie Jude? Haben Sie in Ihrem Blog auch einen Artikel über die Multikulti-, Frieddens- und Flüchtlingspolitik Israels? Wie ist das mit Hass und Gewalt dort oder mit Rassismus, Ausgrenzung oder solchen Dingen? Vielleicht können die Deutschen ja hier von Israel lernen? Schreiben Sie doch mal bitte einen Artikel darüber.
    Dass die Deutschen immer mehr von Hass, Gier, Neid und Egoismus zerfressen sind, das wissen wir doch alle mittlerweile zweifelsfrei. So ein reiches Land und so viele geizige leute und total verbittert weil sie nichts mit ihrem Leben anzufangen wissen und niemandem etwas gönnen. Was meinen Sie, wenn man sich die Entwicklung so ansieht, gibt es noch ein schlimmeres Volk oder wohin wird das noch führen? Was kann man da nur tun?
    Vielleicht ist es ja eine gute Idee die Deutschen zu verlassen. Sollen sie doch alleine ohne die vielen Fachkräfte und Kulturbereicherer klar kommen – sie werden dann schon sehen was sie davon haben. Die ganze schöne globalisierte Welt, alle Völker in Harmonie und Frohsinn miteinander, nur die Deutschen ganz alleine in ihrem Land. Natürlich, die kulturell aufgeschlossenen, humanen und die globale Völkergemeinschaft liebenden Deutschen dürfen gerne mit ins große Paradies, aber nur die!
    Was halten Sie davon?
    Wenn die Deutschen jetzt schon vor lauter Langeweile durchdrehen, kommen sie dann vielleicht wieder zur Besinnung, falls sie vorher nicht wegen mangelnder Geburtenzahlen ausgestorben sind. Offenbar fällt denen vor lauter Hass nicht einmal „das eine“ zum Zeitvertreib ein. Nur wäre ja dann niemand mehr zum hassen da und so lernen sie vielleicht auch wieder das Poppen.

    Was meinen Sie?

    Dieser Kommentar ist stellenweise natürlich … ähm verbitterte oder so… Satire.

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