Das Wesen der Berge

So wenig wie ich die Berge ansehen muss, um sie zu betrachten,

muss ich mich selbst ansehen, um in mein Innerstes zu schauen.

Du kannst die Berge atmen, wenn du nur willst,
du spürst, wie ihre größe, ihre Bedeutung,
ihre Nähe zum Himmel durch deine Fersen aufsteigen

und dich vollkommen ausfüllen.

Kai Meyer (Lanze und Licht, 2. Teil der Wolkenvolk-Trilogie)

eses Zitat hat mich sofort tief berührt. Die Berge als Symbol für das unverrückbarste im Wesen der dinge – im Buch „I Ging“ stehen sie für das Stillehalten, den Zustand zwischen Verwelken und Aufblühen, zwischen Niedergang und Aufstieg. Solche großen Wesenheiten schauen wir nur, wenn wir nach innen schauen, innere Einkehr halten.

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